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Vanuatu liegt im Südwesten des Pazifischen Ozeans und gehört geographisch zu Melanesien. Von Australien her ist Vanuatu in etwa 3 Flugstunden erreichbar. Im Südwesten liegt Neukaledonien, im Osten Fidschi. Das Land umfasst 83 Inseln von welchen ungefähr 60 bewohnt sind. Bis 1980 wurde die damals Neu Hybriden heissende Inselgruppe als französisch-englische Kolonie geführt. 1980 erlangte das Land seine Unabhängigkeit und wechselte seinen Namen zu Vanuatu.

In Vanuatu werden über 100 Sprachen gesprochen. Bislama ist Hauptkommunikationssprache, Englisch und Französisch gelten aber nach wie vor auch als Landessprachen und werden verbreitet gesprochen. Schulunterricht wird entweder in Englisch oder Französisch gehalten.

Wegen gewissen Faktoren welche zur Berechnung des Entwicklungsstandes eines Landes herbeigezogen werden, schneidet Vanuatu punkto Armut im hinteren Mittelfeld ab. In Wirklichkeit leben aber eine grosse Mehrheit der einheimischen melanesische Bevölkerung in grosser Armut. Dank der üppigen tropischen Vegetation ist jedoch Hunger nicht oft ein Problem. Eine Grosszahl der Menschen leben aber mit weniger als 1 Franken/Dollar pro Tag.

Noch heute beenden nur etwas mehr als 50% der Kinder die ersten sechs Schuljahre. Offizielle Zahlen sagen die Analphabetenrate sei unter 20% gefallen. Eine letzthin veröffentlichte Studie auf der Hauptinsel wo sich auch die Hauptstadt, das wirtschaftliche und politische Zentrum des Landes sich befindet, hat ergeben dass nur gerade 27% der Bevölkerung lesen und schreiben kann. Die durschnittliche Lebenserwartung liegt offiziell um die 70 Jahre. In Wirklichgkeit liegt diese wohl etwas tiefer, geprägt durch viele oft unnötige frühe Todesfälle. Malaria, Dengue, Diabetes, Wurm- und Parasitinfektionen, aber auch Sexualkrankheiten und unbehandelte bakterielle Infektionen gehören zu den grossen Gesundheitsproblemen. Arbeitslosigkeit ist über 75% und betrifft vor allem Jugendliche in der Stadt. Der monatliche Mindestlohn ist CHF 260.- wobei die Lebenshaltungskosten für ein Leben über der Armutsgrenze in der Stadt gegen drei mal höher sind. Kriminalität, Prostitution und Drogenmissbrauch stellen ein zunehmendes Problem dar.

Christliches Gedankengut is dominierend, jedoch zumeist missverstanden und es wird nicht gelebt. Schwarze Magie und der Glaube and Geister sind weit verbreitet und einige Völker auf abgelegenen Inseln sind noch überhaupt nicht mit dem Evangelium in Berührung gekommen. In der Stadt kehren viele Junge zu altem Brauchtum zurück, oft kombiniert mit okulten Praktiken und Drogenmissbrauch. Verschiedene Sekten (Mormonen, Zeugen Jehovas, Bahai) und Religionen (Islam, Hinduismus) verzeichnen ein stetiges Wachstum.

 
 
 

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